Die faszinierende Welt des Gummiköders

Der vielseitige Gummifisch gilt als effektiver Köder in der modernen Anglerszene. Diese weichen Kunstköder sind so gestaltet, dass sie das Aussehen und die Bewegungen eines natürlichen Beutefisches imitieren. Um Raubfische anzulocken, wird der Gummiköder auf einen Jigkopf montiert, der mit einem Bleigewicht beschwert ist und dessen Haken so ausgerichtet ist, dass er aus dem 'Rücken' des Köders hervorsteht. Diese Montage ermöglicht es dem Angler, durch gezielte Ruten- und Rollenbewegungen eine attraktive, hüpfende Aktion zu erzeugen, wodurch der Gummifisch wie eine leichte Beute am Gewässergrund erscheint.

Im deutschsprachigen Raum ist neben 'Gummifisch' auch der Begriff 'Shad' gebräuchlich, während im Englischen die Bezeichnungen 'Soft lures' oder 'Soft plastic lures' üblich sind.

Wie funktioniert ein Gummiköder?

Die typische Jig-Bewegung, die durch die Kombination von Jigkopf und Gummifisch ermöglicht wird, ist beim Angeln entscheidend. Die auf- und abgehende Bewegung, die der Angler erzeugt, lässt den Gummiköder lebendig wirken und provoziert Bisse von Raubfischen. Die besondere Schwanzflosse des Gummifisches, meist scheibenförmig und flach, produziert beim Einholen Druckwellen, die die Raubfische zusätzlich reizen und zum Anbiss verleiten sollen.

Effektivität des Gummiköders auf Raubfische

Die Wirkung eines Gummifischs auf Raubfische basiert auf der Simulation eines schwimmenden Beutefisches. Im Gegensatz zu einem echten Fisch, dessen Schwanz die Fortbewegung generiert, wird der Gummiköder durch die Bewegung des Anglers aktiviert. Die von einem Gummifisch ausgehenden Druckwellen imitieren die eines realen Fisches, wobei die Antriebskraft vorne am Köder liegt. Diese unterschiedliche Dynamik kann die Raubfische herausfordern, macht den Gummiköder jedoch zu einer unwiderstehlichen Attraktion.